Geschichte

Im Februar des Jahres 1906 beantragte der Mönchguter Fuhrunternehmer Friedrich Franz aus Middelhagen den Bau eines Hauses in der Kastanienallee 3. In der Zeit zwischen 1906 und 1913 wurden im aufstrebenden Ostseebad Göhren ca. 100 neue Häuser errichtet. Einige davon als Hotels und Pensionen, andere, wie der jetzige Kastanienhof, als reines Wohnhaus. In den 1960ziger Jahren wurde das Grundstück an die VEB Zeichengerätewerke Bad Liebenwerda verkauft, die hier bis zum Jahr 1990 eine Ferieneinrichtung für Kinder und Erwachsene betreiben. 1991 übernahmen Evelyn Förster und ihre Familie das Grundstück und betreiben bis zum heutigen Tage eine Pension mit Ferienwohnungen.

weiter lesen

Neben dem heutigen Pensions- und Ferienwohnungsbetrieb war vor allem die Zeit der Ferieneinrichtung prägend für das Grundstück in der Kastanienallee 3, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche Göhrens befindet. 1952 wurden die vorhandenen Garagen und Strandkorbschuppen, die einst von Sohn und Enkeln des Fuhrunternehmers, u. a. auch dem bekannten Sachbuchautor Hans Georg Prager, errichtet wurden, erstmals zum Kinderferienlager ausgebaut.

Über die Jahre entstanden 2 Schlafsäle für je 25 bis 30 Mädchen und Jungen, 8 Urlauberzimmer, 2 Speiseräume sowie einige Clubeinrichtungen. Die Höchstbelegung auf diesem Grundstück lag bei ca. 100 Personen. Bis zum Jahr 1990 wird das Anwesen als Ferienrichtung des Mitte der 1980ger Jahre neu entstandenen VEB Robotron Standort Bad Liebenwerda genutzt.

Im Jahr 1991 pachtete Evelyn Förster, die aus dem Thüringischen Breitenbach stammt, und Bernd Elgeti aus Göhren das Anwesen von der Reis- Zeichengeräte GmbH aus Bad Liebenwerda für 45 Jahre, bevor im Jahr 1991/92 ein Kaufvertrag über das Grundstück abgeschlossen wird. Im Jahr 1992 beginnt der Umbau des ehemaligen Ferienlagers zu einer kleinen familiengeführten Pension. Die Pension trägt von da ab den Namen Pension Kastanienhof, angelehnt an die mit Kastanien bestandene Kastanienallee. Die Pension wird mit mehreren Ferienwohnungen bis heute unter der Regie von Evelyn Förster geführt.